Olaf Posdzechs C4-Pool] [Arzneimittel-Index]
last update: 2001-04-01

Synthetisches Arzneimittelbild von Zinc-phos
Olaf Posdzech

vorläufige Version: März 2001

Essenz

Homöopathische Gabe:

Nährende Gabe:

Erscheinung

Geist

Gefühle (Emotionen)

Körpergefühle


Verlangen/Abneigung

Körper


Seitenbezug


Vermutete Indikationen

Symbole


Abb. 1: Symbole wie sie verschiedenen Teilnehmern während der Verreibung erschienen

Farben

Als ob


Phase 1


Phase 2


Phase 3


Phase 4

Dynamik

Abbildung 1: Das Mittel repräsentiert die Mitte, aus der die Zyklen geschöpft werden.


Phase 1
Abgrenzung, Introspektion, Eigen werden
Der Stoff führt die Person zunächst ganz zu sich selbst, grenzt sie von den anderen ab. Man wird ganz Eigen. Die Oberflächenspannung steigt. In diesem Zustand nimmt sie wahr: etwas passt nicht zwischen mir und meiner Umgebung!


Phase 2
Unbehagen, Rationalisierung und Externalisierung
Dieser wesensmäßige Konflikt schafft ein Unbehagen, ein unzufriedenes Gefühl. Um es nicht spüren zu müssen, wird das ursprüngliche Gefühl abgespalten und vom Verstand umgemünzt zu einem Fehler der anderen (des Partners/ des Systems). Der Geist ist jetzt nur noch damit beschäftigt, Fehler bei den anderen zu finden.


Phase 3
Absichtloses verbleiben im Nicht-passen
Die homöopathische Gabe des Mittels bewirkt, dass der Geist ausgeschaltet wird. Insofern wirkt es wie eine Droge, die den Verstand nimmt. Dies ist jedoch beabsichtigt, denn ein Klärung des nicht Passens kann hier nur durch eine Veränderung auf der Wesensebene geschehen.
Zugleich steigt die Bereitschaft, ja Freude daran, die Verschmutzung, die Makel und Fehler der anderen in sich hinein zu lassen und sich damit zu konfrontieren. Gleichzeitig wird der innere Kern gestärkt, dem etwas entgegenzusetzen.
Der Sinn der Sache ist, sich nun ganz aus dem eigenen Bauch heraus diesem Spannungszustand des nicht-zueinander-passens auszusetzen und dabei im Kontakt mit dem Problem zu bleiben.


Phase 4
Veränderung
Die Antwort besteht in etwas Neuem, einer Veränderung im System, dem Patienten selbst oder beidem, die irgendwann schlagartig als eine Transformation einsetzt. Die Art der Transformation ist dabei vorher nicht absehbar.

Normalerweise wird uns ein Zincum-phosphoricum-Patient begegnen, der in Phase 2 fest hängt und nicht weiter kann. Er ist sich bewusst, dass etwas in seinem Leben/in seinen Verhältnissen nicht stimmt und er nimmt seine Unzufriedenheit wahr. Da er jedoch versucht, die Antwort für die Lösung des Problems aus seinem Geist zu schöpfen (größtenteils durch Kritik an den Anderen), kann die Transformation in ihm nicht stattfinden.
Die Gabe des Mittels hilft dann, sich dem Konflikt "aus dem Bauch" heraus zu stellen und in ihm zu bleiben, so dass irgendwann eine Transformation geschehen kann. Die Art der inneren Umwandlung ist dabei vorher nicht abzusehen.

Quellenangaben

Alle Aussagen stammen aus der in [1a] dokumentierten Verreibung.

[1a]   Olaf Posdzech; Zincum-phos – wörtliche Widergabe einer Verreibung; 2001 
[1b] Olaf Posdzech; Zincum-phos – Zusammenfassung und Erläuterungen zu einer Arzneimittel-Begegnung; 2001

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