[Protosimplex]
last update 1998-11-07

Protosimplex
Kurze Darstellung der Ergebnisse der Quantenfeldtheorie

Der deutsche Physiker Burkhard Heim hat seit 1949 Schritt für Schritt eine einheitlichen Feldtheorie der Materie erarbeitet, die über die mathematische Beschreibung der materiellen Welt weit hinausgeht. Sein Konzept eröffnet Brücken zu einem Verständnis, wie das Leben, die Psyche und der Geist als Elemente der Welt verstanden werden können, die mit der Materie in Wechselwirkung stehen.

Die Grundidee der Heimschen Quantenfeldtheorie ist die Darstellung der Gesetze der materiellen Welt durch die physikalischen Eigenschaften des Raumes an sich.
Sie beschreibt und berechnet somit unter anderem die physikalischen Letzteinheiten (Fundamentalteilchen) durch geometrische Vorgänge, die sich aus den Eigenschaften des Raumes ergeben.

Die wesentlichen Merkmale des in Band 1 und Band 2 der „Elementarstrukturen“ vorgestellten Teils sind:
  1. Existenz eines sechsdimensionalen Raumes (R6). Die physikalisch zugängliche vierdimensionale Raumzeit (R4) liegt eingebettet im R6.
    Unterscheidung von drei realen (Höhe, Breite, Tiefe) und drei imaginären (Zeit, Entelechie, Äon) Koordinaten. Das gängige Raum-Zeit-Modell, also die vierdimensionale Betrachtung der Welt, wird folglich um zwei Dimensionen erweitert: die Dimension x5 (Entelechie), welche die offenbar sich ständig in x4 (Zeit) aktualisierenden Organisationszustände wertet, und die Dimension x6 (Äon), die die mehrdeutige Aktualisierungsrichtung in x4 steuert. Dementsprechend wird zwischen manifesten und latenten Ereignissen unterschieden. Die Richtung der imaginären Transkoordinaten x5 und x6 ist umkehrbar.
  2. Quantelung des mehrdimensionalen Raumes infolge einer nicht unterschreitbaren geometrischen Flächeneinheit, die größenordnungsmäßig dem Quadrat der Planckschen Länge entspricht.
  3. Neuartige Kosmologie und daraus resultierende hermitesche Vielfachgeometrie. Der im R6 liegende hermitesche Fundamentaltensor setzt sich kompositiv aus den die Vielfachgeometrie beschreibenden nicht hermiteschen Fundamentaltensoren zusammen.
  4. Geometrisierung der Elementarteilchen, physikalische Interpretation geometrischer Terme. Im mikromaren Bereich kann der Energie-Impuls-Tensor proportional zu einer den Christoffel-Symbolen analogen geometrischen Größe gesetzt werden. Die Analogien zu den Einsteinschen Feldgleichungen bilden dann ein Äquivalenzprinzip, aber keine Proportionalität, und werden im Mikrobereich in rein geometrische Eigenwertgleichungen überführt.
  5. Als nicht abgeleitete empirische Naturkonstanten werden in der gesamten Theorie nur ℏ, γ, ε0, μ0 verwendet.
  6. Aufbau eines Elementarteilchens aus stark strukturierten, hierarchisch geordneten geometrischen Größen, die im Sinne einer Dynamik interner Art zyklisch ihre Struktur ändern.
  7. Ableitung der für Elementarteilchen streng gültigen Symmetriegesetze und die Bestimmung ihrer Ruhemassen.
  8. Existenz einer „Weltgleichung“, deren eine Näherungskette die Einsteinschen Feldgleichungen der ART, eine andere Kette von Approximationen aber die Diracschen Gleichungen der Quantenelektrodynamik liefert.
Im 3. Band der Buchreihe gelingt es Dröscher und Heim jeweils aus einem in sich geschlossenen mathematischen Formalismus sowohl die Kopplungskonstanten als auch deren (geometrisch darstellbare) Wechselwirkungsfelder zu verstehen. Es kommt damit zu folgenden Erweiterungen der Heimschen Theorie:
  1. Erweiterung des R6 auf einen Koordinatenraum R12 mit 12 Dimensionen, was gestattet, alle bekannten und noch unbekannten Wechselwirkungsfelder zu erhalten. (Dimensionsgesetz von Dröscher). In jedem Punkt des R8 kann ein Tangentialraum mit euklidischen Koordinaten errichtet werden, so daß letztlich eine funktionale Abhängigkeit entsteht. Es lassen sich dann Größen bilden, die nicht nur die bekannten Wechselwirkungsfelder, sondern auch noch unbekannte Felder wiedergeben. Die jenseits des R4 liegenden Transkoordinaten werden hierbei in den R4 abgebildet.
    R12 = R3(x1...x3)∪T1(x4)∪S2(x5, x6)∪I2(x7, x8)∪G4(x9...x12)
  2. Darstellung der quantenmechanischen Wahrscheinlichkeitsamplituden als Ergebnis von Abbildungsprozessen aus dem G4 in die materielle Welt: Wird der zwölfdimensionale R12 zugrunde gelegt, dann können die Koordinaten des G4 nicht mehr unmittelbar in den R4 transferiert werden, sondern über einen Vermittlerraum werden sie in einen R4a (x1* … x4*) in diesem Raum abgebildet. Die Abbildungsfunktion wird erst während dieses Abbildungsprozesses durch eine geeignete Parameterwahl festgelegt. Dieser Abbildungsprozess liefert im R4 die aus der Quantentheorie her bekannten Wahrscheinlichkeitsamplituden und entspricht demnach dem Wellenbild des Quantendualismus.
  3. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Wechselwirkungsfelder werden durch gekrümmte Koordinaten zumindest eines spezifischen Unterraumes des R12 verursacht. Als Dimensionszahlen kommen hier nicht nur die der Unterräume des R12 in Betracht, sondern es können noch weitere, über diesen R12 hinausgehende Dimensionszahlen darstellender Räume relevant sein. Es wird ein Mengenalgorithmus aufgefunden, der diese Dimensionszahlen bestimmt.
  4. Materieeinbruch (Kosmogonie eines Elementaruniversums vor etwa 4*1017s): Zu diesem Zeitpunkt hatte die Verkürzung eines einzigen Längenelementes auf etwa die Planck'schen Elementarlänge stattgefunden, weil eine Masse in der Größenordnung der Planck'schen Masse entstand und das Längenelement infolge der Krümmung der Raumzeitkoordinaten reduziert wurde. Diese „Länge“ zerfiel in weiterer Folge und teilte sich auf eine Vielzahl von Elementen auf, was zur Generierung von Masse aus einem stark gekrümmten Raumzeitgebiet führte. Der Zerfall dauerte so lange an, bis er Massen mit 1/3 Nukleonenmasse hervorbrachte. Ein Teil von diesen Elementarmassen zerfiel schließlich noch weiter zu Elektronen- und Positronenmassen und dann durch Zerstrahlung zu Photonen. Die Partikel generierten letztlich zu Nukleonenmassen, so daß zusammen mit den noch verbliebenen Elektronen die Bildung von Wasserstoff möglich wurde. Mit diesem Szenario kann die Masse des beobachtbaren Universums, jene von „Weltraumblasen“ und Galaxien recht gut wiedergegeben werden.
  5. Berechnung der physikalischen Kopplungskonstanten: Bei der Bestimmung der Kopplungskonstanten zum Zeitpunkt des Entstehens oder Verschwindens eines Wechselwirkungsquants kommt der Dimensionszahlenmenge D = {(36), (12, 28, 24), (4, 64)} eine wesentliche Bedeutung zu. Durch die Anwendung der möglichen Operationen (+.), (.+), (++), (..) auf diese Dimensionszahlenmenge konnten die Kopplungskonstanten der elektromagnetischen, schwachen, starken und gravitativen Wechselwirkung erzeugt werden.
  6. Sogenannte Umwandlungskonstanten vervollständigen die Menge der bekannten Kopplungskonstanten und treten nur zusammen mit letzteren auf. Diese Umwandlungskonstanten bewirken nicht nur die Überführung von ruhemasselosen in ponderable Wechselwirkungsquanten, sondern eventuell auch die Umwandlung von Photonen ganz spezieller Dichte und Energie in Vektorgravitonen sowie die Erzeugung von Wechselwirkungsquanten mit einer extrem kleinen und empirisch unbekannten Kopplungskonstanten aus vorhandenen Vektor- und Tensorgravitonen. Die Kopplungskonstanten der elektromagnetischen, schwachen und starken Wechselwirkung sind gleitender Art, also energieabhängig.
  7. Zusätzlich wird gezeigt, daß eine Abhängigkeit von Kopplungskonstanten von spezifischen Energiewerten besteht, die teilweise bei der Entwicklungsgeschichte des Universums maßgebend waren.
  8. im Anhang werden die Existenzzeiten der Elementarteilchen aus der Heimschen Theorie entwickelt. Daraus ergibt sich, daß die Beschreibung der Welt durch existierende Hyper- und deren Unterräume nicht fiktiv ist, sondern im Hintergrund von physikalischem Geschehen steht. 

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Quelle: Dröscher/ Heim „Strukturen der physikalischen Welt und ihrer nichtmateriellen Seite“ (Vorwort und Zusammenfassung – bearbeitet) 


© Olaf Posdzech, 1998