Burkhard Heim

 

Grundbedingungen von Gesundheit und Lebensentfaltung des Menschen

 

 

 

Der Autor geht von der Frage aus, welche wesentlichen Seinsmerkmale den Menschen von seiner biologischen Umwelt als einzigartig abheben. Im Anschluss wird erörtert, welche Möglichkeiten zur krankhaften Entartung sich durch diese einzigartigen Fähigkeiten des Menschen gleichzeitig ergeben (willentliches Handeln auf der Basis falscher Konzepte, fragmentiertes Weltbild, Betrachtung der Welt als reines Objekt usw.).

In einem zweiten Gedankengang wird beispielhaft gezeigt, welche Pathologien auftreten können, wenn in jedem der menschlichen Existenzbereiche (Physis, Psyche und Pneuma) die Freiheitsgerade des Normalbereiches überschritten werden.

Physis (biologisch-körperliche Existenz) 
– Triebtyp, "Habentyp"
– Todestrieb

Psyche
– übersteigerte Individualität (narzistische Orientierung)
– übertriebene Mutterbindung (Symbiose)

Pneuma (geistige Existenz) 
– fixierte Vorurteile, Feindbilder

Aus der Sicht heutiger Modelle von psychologischen und psychosomatischen Vorgängen im Menschen erscheinen die hier auf Basis der Heimschen Theorie abgeleiteten Aussagen etwas monodimensional und die Auswahl der Beispiele wirkt eher zufällig. Zwischen den Seinsschichten des Menschen bestehen vielfältige Wechselwirkungen, wie z.B. Körpertherapien zeigen, in welchen erlebt wird, dass auf der physischen Ebene des Körpers augenscheinlich auch Emotionen (Psyche) gespeichert werden. Ebenso ist offenbar, dass geistige Konzepte und emotionale Tramata eng miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig "erhalten".

So ist anzunehmen, dass es Burkhard Heim in dieser kurzen Darstellung eher darum ging, einen Weg exemplarisch anzudeuten, auf dem die syntrometrische Methode benutzt werden könnte, um menschliches Krankheitsgeschehen zu analysieren und dass sie eventuell auch dazu dienen könnte, neue Heilwege zu finden. 
(OP, 2001)

Bibliographische Angaben

Burkhard Heim
Grundbedingungen von Gesundheit und Lebensentfaltung des Menschen (Inhaltsangabe)

Gesundheit, Schulmedizin, Andere Heilmethoden (Imago Mundi); Band 11; Resch Verlag; Innsbruck; 1988; S. 1-14; ISBN 3-85 382-042-5; DM 73,70; Artikel
auch in: Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa; Band II; VGM-Verlag; Essen; 1992; 1; S. 481-494; ISBN 3-88699-025-7; Artikel

Das empirische Erscheinungsbild des Menschen – Definition des Menschen als offenes Wesen – Problemstellung – Kosmos und materielle Elementarstrukturen – Empirische Induktion des Lebensprozesses – Transzendendierungen – Pathogene Einflüsse – Konsequenzen

Inhaltsverzeichnis

1. Das empirische Erscheinungsbild des Menschen       1
2. Definition des Menschen als offenes Wesen          2
3. Problemstellung                                    5
4. Kosmos und materielle Elementarstrukturen          5
5. Empirische Induktion des Lebensprozesses           8
6. Transzendendierungen                              10
7. Pathogene Einflüsse                               11
8. Konsequenzen                                      14

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© Olaf Posdzech, 1998